Presse
23.04.2016, 17:12 Uhr | Westfalen-Blatt/Wilhelm Adam
Vereinsring gegen Neubau der B 61
Bundestagsabgeordnete wollen Anliegen dem Verkehrsministerium vorlegen
Den Neubau der B 61 darf es aus Sicht des Vereinsrings nicht geben – darin waren sich beim Informationsabend in der Dehmer Heimatstube alle einig. Unterstützung gibt es von den Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze (SPD) und Dr. Tim Ostermann (CDU).
Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist das Projekt enthalten. Über die mögliche Trasse zwischen Niederdehme und Porta informierten sich Mitglieder aus den Vereinen des Vereinsrings. Und sie stimmten sich in ihrem weiteren Vorgehen ab. »Unsere Teilnahme am Wettbewerb ›Unser Dorf hat Zukunft‹ wäre in Gefahr. Denn vor allem mit unserem Naherholungsgebiet punkten wir«, sagte Wilhelm Nolting, Vorsitzender des Vereinsrings. Stefan Schwartze begrüßte die Ratsentscheidung gegen den Neubau der B 61 (das WESTFALEN-BLATT berichtete). Es sei wichtig, »dass auf regionaler Ebene mit einer Stimme gesprochen wird«, betonte er. »Es ist ein großes Pfund, dass Bad Oeynhausen mit dieser Entscheidung zusammensteht.«
Die Argumente des Aktionsbündnisses gegen den Neuausbau lobte Tim Ostermann als »fundiert«. Er wolle sich gemeinsam mit Stefan Schwartze über die Parteigrenzen hinweg dafür einsetzen, die Argumente auch dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, vorzutragen. Dabei sollen auch die Mindener Abgeordneten Achim Post (SPD) und Steffen Kampeter (CDU) einbezogen werden. »Es reicht nicht, den Neubau zu verhindern. Wir müssen auch fragen, was stattdessen kommt«, sagte einer der Gesprächsteilnehmer. Auch die derzeit im Bau befindliche Tankstelle an der Dehmer Spange werde zu »Werster Verhältnissen« in Dehme führen. Eine Lösung könnte unter anderem eine Ausfahrtsperre an der Nordumgehung für Fahrzeuge ab zwölf Tonnen sein, sagte Wilhelm Nolting. »Auch wenn uns der Landesbetrieb Straßen NRW immer wieder sagt, dass das nicht geht«, ergänzte CDU-Stadtverbandschef Kurt Nagel. »Es gibt überregionale Straßen, die auf diesem Weg die Anwohner entlasten.«

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