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Presse
27.03.2015, 17:16 Uhr | Neue Westfälische/ von Jörg Stuke
CDU nominiert Kurt Nagel als Bürgermeisterkandidat
84 Prozent Zustimmung bei Stadtverbandsversammlung / Privatisierung soll kein Tabu sein

Bad Oeynhausen. Nun ist es offiziell: Die CDU Bad Oeynhausen schickt ihren Vorsitzenden Kurt Nagel ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Am Mittwoch stimmte die Stadtverbandsversammlung der CDU mit 84 Prozent für die Nominierung Nagels. Von den 220 Mitgliedern der CDU Bad Oeynhausen waren 67 bei der Versammlung anwesend.


Will Bürgermeister werden: Kurt Nagel, hier mit der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Kirstin Korte

"Angesichts der Tatsache, dass es im Vorfeld ja vier weitere Kandidaten gab, bin ich mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden", sagte Nagel der NW. Am Mittwoch war Nagel aber der einzige Kandidat, der sich nun am 13. September der Bürgermeisterwahl stellen wird.

In der Stadtverbandsversammlung skizzierte Nagel seine Vorstellungen davon, wie er das Bürgermeisteramt gestalten würde. "Meine grundsätzliche Botschaft ist: Wenn ich Bürgermeister werde, werden die Bürger Chef im Rathaus", sagte Nagel. "Entscheidend muss sein, was die Bürger wollen", erklärte Nagel dazu. Um zu erkennen, wo denn der Bürgerwille liegt, müsse er als Bürgermeister nah an den Menschen sein. "Wir brauchen für unsere Stadt einen Bürgermeister und keinen Verwaltungsmeister", sagte Nagel.

Nagel sprach von vier tragenden Säulen, die sein politisches Handeln bestimmen sollen: eine gesicherte Haushaltslage, eine nachhaltige Stadtentwicklung, eine engagierte Wirtschaftsförderung und die Förderung einen attraktiven Lebensumfeldes.
"In eine Stadt, die attraktive Arbeitsplätze und ein attraktives Umfeld bietet, zieht man gern. Und eine Erhöhung der Einwohnerzahl führt zu höheren Landesmitteln, mehr Kaufkraft und mehr Einnahmen für die Stadt", so Nagels Rechnung.

Nagel plädierte dafür, dass kaufmännisches Denken und Handeln starre Verwaltungsstrukturen ersetzen müsse. "Insbesondere ist es interessant, unsere Strukturen in Bad Oeynhausen mit denen in anderen Kommunen zu vergleichen, etwa die Personalkosten", sagte Nagel. Eine Kommune, so Nagel weiter, müsse sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. "Damit spreche ich ausdrücklich auch Überlegungen zu Privatisierungen an", erklärte der Christdemokrat.

Hier sieht Nagel vor allem Spielraum bei den Tochterunternehmen der Stadt. "Ich will Privatisierung nicht um jeden Preis - schon gar nicht um den Preis betriebsbedingter Kündigungen", betonte Nagel. "Aber wo wir nach eingehender Prüfung zu dem Ergebnis kommen, dass private Unternehmen Aufgaben besser und kostengünstiger erfüllen können, darf Privatisierung kein Tabu sein."

Zum Abschluss seiner Antrittsrede rief Nagel den CDU-Mitgliedern zu: "Politiker müssen mutig sein. Dafür stehe ich!"